Nachdem ich mich vor ziemlich genau einem Monat dazu entschieden habe, meine schon gemachte Bilder meiner Weltreise (und auch Urlaubsbilder) zum Verkauf bei diversen Stockfoto Agenturen online zu stellen, möchte ich einmal auf den Monat zurückblicken und schauen, was sich getan hat.

Stockfoto Einnahmen Report

Stockfotos Geld verdienen report november
Übersicht Stockfoto Verdienste nach einem Monat

Diesen Beitrag möchte ich direkt mit harten Fakten starten und Euch direkt zeigen, was an Geld herum gekommen ist. Ich bin so von ungefähr 40-50$ im Monat ausgegangen, ausgehend von Florians Anzahl an Fotos und Einnahmen, da er die gleiche Nische bedient, wie ich (Reisefotos).

Leider war es weniger, was wohl auch daran liegt, dass nicht alle meiner Fotos von den Agenturen genommen wurden. Außerdem erhöht auch ein größeres Portfolio die Chance gefunden zu werden und/oder weitere Bilder von einem gekauft werden. Ich konnte demnach knapp 25$ im ersten Monat verdienen. Der Screenshot zeigt zwar über 40$ an, aber ich hatte vorher eine Handvoll Fotos für mehrere Monate schon bei einigen Agenturen und war vor einem Monat deshalb bei ca. 15$.

Es gibt nur wenige Agenturen auf denen ich mehr als 2 Bilder verkauft habe:

  • Fotolia: 19
  • Shutterstock: 17
  • 123rf: 11

Auf den anderen habe ich nur 1-2 Bilder verkauft, aber am Beispiel von PIXTA sieht man, dass auch wenig Fotos Geld einbringen können. Wenn man alle Agenturen berücksichtigt, dann trifft auch hier wieder einmal blendend die 80/20 Regel zu. Es gibt viele Agenturen, die die Bilder noch nicht einmal reviewt haben, bzw. wo ich noch etwas editieren soll. Aber da die Einnahmen eh gering sind, werde ich das IRGENDWANN mal machen.

Ich werde mich vorerst nur auf die wichtigsten Agenturen konzentrieren.

 

Nicht alle Stockfoto Agenturen sind die Arbeit wert

Es waren nur etwa 350 Bilder, die ich hochgeladen hatte („Nur“ ist gut. Diese nur ein wenig zu bearbeiten und mit Titel, Beschreibung und Keywords zu versehen, hat schon gedauert. Aber gut, ich habe auch drei Tage exzessiv daran gearbeitet. Es ist wohl schlauer das über einen Zeitraum ein wenig aufzuteilen. Ich bin aber sehr schlecht in sowas und mache liebe Hardcore alles auf einmal in kurzer Zeit.)

Gerade bei den „guten“ Agenturen werden viele Bilder noch abgelehnt, bzw. man muss erstmal ein paar Bilder zur Probe schicken, akzeptiert werden und dann kann man dort verkaufen. So war das zum Beispiel bei Shutterstock. Ich brauchte 2-3 Anläufe, bis ich genommen wurde und auch von meinen 350 Bildern wurden bei Shutterstock nur 79 zum Verkauf genommen. Leider sehr wenig, aber ich muss sagen, dass bei Shutterstock oft Bilder gekauft werden. Wenn man es schafft hier ein großes Portfolio aufzubauen, dann kann man richtig gutes Geld verdienen.

Bei vielen anderen Agenturen, ging so gut wie alles durch. Bei manchen Agenturen warte ich immer noch darauf, dass die Bilder durchgesehen werden.

Jeder der gerade erst mit Stockfotos anfängt, dem kann ich hiermit sagen, dass er sich die Mühe und Zeit, sich bei so vielen Agenturen wie möglich anzumelden, sparen kann.

Ich warte immer noch darauf bei Alamy einen Verkauf zu bekommen, da die Einnahmen doch recht hoch dort sind. Hoffnung gibt mir hier Florians Aussage, dass er selbst erst Monate später mit Alamy durchgestartet ist, obwohl sein Portfolio länger schon bestand.

Ein Blick auf Fotolia – Views und Verkäufe

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Views pro Woche auf Fotolia

Da Fotolia einer meiner wichtigsten Agenturen für Verkäufe ist, hier einmal ein näherer Blick auf zwei Statistiken über Views und Verkäufe meiner Bilder.

Die Views pro Woche auf meinen Bilder bei Fotolia fanden natürlich nach dem Upload der ganzen Bilder im Oktober ihren Höhepunkt. Komischerweise fallen sie seitdem auch wieder ab. Zwar gab es bisher immer mal wieder Rücksetzer von 2 Wochen, aber jetzt sind es schon drei evtl. vier. Ich werde das im Auge behalten.

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Verkäufe Bilder pro Monat bei Fotolia

Die Verkäufe nehmen bisher von Monat zu Monat weiter zu, was mir natürlich sehr gefällt. Gerade natürlich der Sprung im Oktober, nachdem ich die 300 Bilder online gestellt hatte.

Die 7 Bilder im Oktober sollte ich diesen Monat schlagen können. Fehlen nur noch 2…

 

 

Mit Handyfotos nebenbei Geld verdienen

Nachdem ich 350 Bilder hochgeladen hatte, habe ich weniger in Sachen Stockfotografie gemacht, da ich erst einmal die Kosten für Stocksubmitter wieder reinholen wollte und habe derweil zwei eBooks geschrieben, die inzwischen auch schon verkauft werden (Aber das ist ein anderes Thema, später dazu mehr…).

Was ich allerdings gemacht habe: Ich habe meine Handyfotos durchgesehen und Bilder herausgesucht, die evtl. für Stockfotografie in Frage kämen. Diese habe ich dann über die App von Fotolia („Instant“) hochgeladen.

Handyfoto, dass sie schon nach kurzer Zeit verkaufte.
Handyfoto, dass sich schon nach kurzer Zeit verkaufte.

Meiner Meinung nach werden noch viele dieser Fotos akzeptiert. Ich denke Fotolia hat irgendwie eine eigene Kategorie für Handyfotos, denn es sind keine hervorragenden Bilder.

Aber: Zum einen erhöht es die Reichweite durch Vergrößerung des Portfolios, zum anderen damit auch die Verkäufe und Einnahmen. Und siehe da: Ich konnte schon zwei Handyfotos verkaufen.

Ich werde mir versuchen anzugewöhnen immer wieder ein paar Stockfotos mit dem Handy zu machen, bzw. die Fotos, die ich eh mache, hochzuladen.

Warum nebenher? Egal ob auf dem Klo, in der Wanne, abends im Bett, in der Bahn, Zug, Flugzeug – egal wo-  man hat sein Handy heutzutage immer dabei, um kurz in der App die Bilder mit Keywords und Titel zu versehen und abzuschicken.

Ich werde diese Angewohnheit definitiv beibehalten, denn ich habe mehr als 10% meiner Fotolia Verkäuft mit Handy Fotos gemacht (bei 2 von 19 Bilder nicht wirklich aussagekräftig ich weiß 🙂 )

Summary & Wie geht’s weiter

Bisher sind die Einnahmen doch noch sehr mager. Ich hatte zwar etwas mehr erwartet, aber mir war klar, dass man mehrere tausend Bilder online haben muss, um ernstzunehmende Einnahmen zu generieren. Konstantes Erweitern des Portfolios ist wichtig.

Trotzdem ist es jetzt schon immer wieder ein gutes Gefühl zu sehen, dass Bilder gekauft werden.

Ich habe weitere 400 Bilder bearbeitet und jemanden engagiert, der mir für knapp 16$ insgesamt 500 Bildern mit Keywords versehen will (Guter Preis, aber das Ergebnis bleibt abzuwarten).

Weitere 300 habe ich schon rausgesucht und benötigen ebenso Bearbeitung und Keywords. Das sind 700 neue Bilder.

Übrigens sieht man anhand der Verkäufe, welche Art von Fotos gut funktionieren und es lohnt sich sicher noch einmal in seine eigenen Bilder hineinzusehen, um ähnliche Fotos hochzuladen.

 

Die 20$ Kosten für Stocksubmitter konnte ich also im ersten Monat schon wieder reinholen. Insgesamt ist es trotzdem noch sehr wenig, was die Einnahmen betrifft. Ich hoffe da geht noch mehr.

So lange ich noch weiter Fotos zum Hochladen habe, werde ich das tun. Im Urlaub Fotografieren mache ich sowieso sehr gerne, also werde ich weiterhin versuchen mein Portfolio ohne zu großen Aufwand zu erweitern.

Mein nächstes Ziel: 100$ im Monat mit Stockfotos

Ob ich das schon im nächsten Monat erreicht habe, das erfahrt ihr im Dezember 2015 Einkommensreport

 

 

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